Gastronomie

Sternradfahrt des Landkreises Görlitz

Wann

30. Mai 2026    
Ganztägig

Wo

Am 30. Mai 2026 lädt der Landkreis Görlitz zum 23. Mal zur Sternradfahrt ganz in den Norden des Landkreises nach Schleife in den Ortsteil Mühlrose ein.

Zehn Touren zwischen 10 und 90 km führen von Görlitz, Rothenburg/O.L., Forst (Lausitz), Hoyerswerda, Zgorzelec (Polen), Klein Kölzig, Niesky, Bautzen und Żary (Polen) sternförmig zum Ziel. Neu ist in diesem Jahr eine Bambini-Tour für die jüngsten Teilnehmer. Ergänzt wird das Angebot durch den beliebten Rundkurs, der in diesem Jahr als Sonderroute „Auf den Spuren vom Erbe der Lausitz“ spannende Einblicke in die Region eröffnet. Radfahrer entdecken entlang dieser Tour die UNESCO-Stätten, das immaterielle Kulturerbe und können an Augmented-Reality-Rätseln teilnehmen und Audio-Stationen erleben. Unterstützt wird die Sternradfahrt dabei erstmals vom UNESCO 5-Projekt „Erbe der Lausitz“.

Entlang aller Strecken laden liebevoll eingerichtete Stempelstellen zu Pausen und kulturellen Einblicken ein. Mindestens drei gesammelte Stempel ermöglichen die Teilnahme an der Tombola in Mühlrose. Teilnehmerpässe sind ab Anfang Mai in den Tourist-Informationen oder per App verfügbar.

Am Ziel in Mühlrose erwartet die Radfahrer ein buntes Fest mit Musik, regionalen Spezialitäten, verschiedenen Ausstellern und Angeboten für die ganze Familie. Highlight sind die ab 13 Uhr angebotenen Fahrten mit dem Offroad-LKW an die Tagebaukante des Tagebaus Nochten.

Die Sternradfahrt verbindet Bewegung, Kultur und Gemeinschaft – ein Erlebnis für alle Generationen.

Mehr Informationen unter www.sternradfahrt.de

Projekt wurde durch die Europäische Union aus den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kleinprojektfonds Polen – Sachsen 2021-2027 mitfinanziert.
Projekt dofinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Europejskiego w ramach Funduszu Małych Projektów Polska – Saksonia 2021-2027.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH
Servicestelle Tourismus & Freizeit
Maja Daniel-Rublack
Telefon: 03581 32901-21
E-Mail: maja.daniel-rublack@wirtschaft-goerlitz.de

 

Tourenverläufe 2026:

Rothenburg/O.L., 57 km , ca. 4 h
Rothenburg/ O.L. – Lodenau – Steinbach – Klein Priebus – Podrosche – Pechern – Skerbersdorf – Sagar – Krauschwitz i.d. O.L. – Bad Muskau – Gablenz – Kromlau – Halbendorf – Schleife – Mühlrose

Zubringer Görlitz, 28 km, ca. 2 h
Görlitz – Ludwigsdorf – Ober-Neundorf – Zodel – Deschka – Zentendorf – Nieder-Neundorf – Rothenburg/O.L.

Niesky, 47 km, ca. 3,5 h
Niesky – Sandschenke – Stannewisch – Rietschen – Weißkeißel – Weißwasser/O.L. – Kromlau – Halbendorf – Schleife – Mühlrose

Zubringer Reichenbach/O.L., 27 km, ca. 2 h
Reichenbach/O.L. – Mengelsdorf – Königshain – Thiemendorf – Ullersdorf – Jänkendorf – Niesky

Bautzen, 75 km, ca. 5 h
Bautzen – Quatitz – Großdubrau – Sdier – Klix – Spreewiese – Halbendorf/Spree – Neudorf/ Spree – Lieske – Mönau – Uhyst – Boxberg/ O.L. – Nochten – Weißwasser/O.L. – Kromlau – Halbendorf – Schleife – Mühlrose

Hoyerswerda, 40 km, ca. 2,5 h
Hoyerswerda – Burg – Burghammer – Burgneudorf – Neustadt (Spree) – Mulkwitz – Rohne – Schleife – Mühlrose

Forst (Lausitz), 54 km, ca. 3,5 h
Forst – Groß Bademeusel – Klein Bademeusel – Bahren – Zelz – Siedlec (PL) – Kamienice nad Nysa (PL) – Zarki Wielkie (PL) – Chwaliszowice (PL) – Nowe Czaple (PL) – Łęknica (PL) – Bad Muskau – Gablenz – Kromlau – Halbendorf – Schleife – Mühlrose

Klein Kölzig, 20 km, ca. 1 h
Klein Kölzig – Groß Kölzig – Döbern – Eichwege – Tschernitz – Klein Düben – Groß Düben – Mühlrose

Zgorzelec, 90 km, ca. 6 h
Zgorzelec (PL) – Jędrzychowice (PL) – Żarki Średnie (PL) – Pieńsk (PL) – Stojanów (PL) – Bielawa Dolna (PL) – Zentendorf – Nieder-Neundorf – Rothenburg/O.L. – Lodenau – Steinbach – Klein Priebus – Podrosche – Pechern – Skerbersdorf – Sagar – Krauschwitz i.d. O.L. – Bad Muskau – Gablenz – Kromlau – Halbendorf – Schleife – Mühlrose

Żary, 65 km, ca. 4,5 h
Żary (PL) – Grabik (PL) – Górka (PL) – Sieciejów (PL) – Brzostowa (PL) – Pietrzyków (PL) – Debinka (PL) – Rytwiny (PL) – Cielmów (PL) – Trzebiel (PL) – Żarki Wielkie (PL) – Stare Czaple (PL) – Łęknica (PL) – Bad Muskau – Gablenz – Kromlau – Halbendorf – Schleife – Mühlrose

Bambini Tour, 10 km, ca. 1 h
Neu Mühlrose – Schleife – Halbendorfer See – Schleife – Mühlrose

Rundkurs Schleife/ Sondertour „Auf den Spuren vom Erbe der Lausitz“, 48 km, ca. 3 h
Neu Mühlrose – Lieskau – Groß Düben – Klein Düben – Kromlau – Gablenz – Krauschwitz i.d. O.L. – Weißwasser/O.L. – Trebendorf – Rohne – Schleife – Mühlrose

Objekt anbieten







    Veranstaltung eintragen

    Unberechtigter Zugriff

    Du hast nicht die Rechte, Veranstaltung zu verwalten.

    Eintrag ändern












      Lassen Sie uns in Kontakt treten









        Trebus

        Trebus ist ein Ortsteil der Gemeinde Hähnichen, der in besonderer Weise die landschaftliche Vielfalt der Oberlausitz widerspiegelt. Östlich des Ortskernes erstreckt sich ein zur Fischzucht genutzter Großteich; insgesamt umfasst die Teichfläche bei Trebus rund 63 Hektar.

        Diese Gewässer sind eingebettet in die weitläufige Kulturlandschaft der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, eines der größten zusammenhängenden Teichgebiete Deutschlands. Sie tragen wesentlich zum ökologischen Reichtum der Region bei und prägen zugleich den Charakter des Dorfes.

        Spaziert man durch Trebus, spürt man die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Natur. Sanfte Hügel, weitläufige Felder, kleine Wälder und naturbelassene Wege bestimmen das Bild. Vorbei an Teichufern, über alte Feldraine und durch lichte Alleen ergibt sich eine Ruhe, wie sie kaum wohltuender sein kann.

        Was Trebus darüber hinaus auszeichnet, ist seine gewachsene Dorfgemeinschaft: Viele Bewohner bringen sich aktiv ein – in der Pflege von Grünflächen, durch Unterstützung gemeinschaftlicher Projekte oder im Rahmen von Dorf- und Kulturveranstaltungen. Hier entsteht nicht Stillstand, sondern gelebte Heimat mit Zukunft.

        Junge Familien finden in Trebus Raum für Entwicklung: Hier lässt sich dörfliches Leben bewahren, ohne die Offenheit gegenüber neuen Ideen einzuschränken. Generationenübergreifende Initiativen und ehrenamtliches Engagement prägen das Zusammenleben.

        Quolsdorf

        Quolsdorf ist ein kleiner, gewachsener Ortsteil der Gemeinde Hähnichen, geprägt von grüner Natur, charmanten Gehöften und einem dörflichen Charakter, der Geborgenheit vermittelt. Hier pulsiert das Leben in einem ruhigeren Takt: keine Hektik, keine lauten Straßen – stattdessen Wiesen, Gärten, Bäume und weite Ausblicke in die Umgebung.

        Historisch spielte Quolsdorf auch wirtschaftlich eine Rolle: Im sogenannten Hinterdorf befand sich am Mühlenweg eine ehemalige Wassermühle, die später zum Sägewerk Herzig umgebaut wurde. Dieser Wassermühlenteich diente einst dazu, das Sägewerk anzutreiben – eine typische Technik früherer Zeiten, in der Wasser- oder Teichkraft industrielle und handwerkliche Anlagen versorgte.

        Darüber hinaus betrieb das Rittergut Quolsdorf eine intensive Teichwirtschaft. Die Teiche, darunter auch Fischteiche, erzielten regionale Bekanntheit – insbesondere für Zuchtarten wie Schleie und Lederkarpfen.

        Was Quolsdorf besonders macht, ist nicht allein die Landschaft, sondern vor allem das Miteinander der Menschen. In diesem Dorf kennt man sich – nicht nur vom Sehen, sondern vom Leben. Man trifft sich auf dem Hof, hilft sich beim Holzholen, spricht am Gartenzaun und ist füreinander da, wenn es darauf ankommt. Die Nachbarschaft ist hier nicht nur ein Wort, sondern gelebter Alltag.

        Der Ort ist ideal für Menschen, die das Landleben mit all seinen Facetten zu schätzen wissen: Stille, Natur, Gemeinschaft. Der kleine Ort leistet trotz seiner bescheidenen Größe einen wertvollen Beitrag zum Gemeindeleben – getragen von Zusammenhalt, Herz und historischer Verwurzelung.

        Spree

        Der Ortsteil Spree ist wie ein stilles Geschichtsbuch, dessen Seiten von vergangenen Jahrhunderten, ländlichem Leben und kulturellem Erbe erzählen. Besonders prägend für das Ortsbild und die Identität ist das barocke Rittergut Spree mit seinem markanten Uhrenturm. Es gilt bis heute als Wahrzeichen des Ortes und zeugt von einer Zeit, in der das Gut das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Umgebung bildete.

        Umgeben von ausgedehnten Feldern, Teichen und kleinen Waldstücken, liegt Spree in einer fast postkartenhaften Landschaft. Die Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt, ist nicht nur atmosphärisch – sie ist gelebter Alltag. Spaziergänge entlang der Teiche, Begegnungen auf dem Dorfplatz, das Rauschen der Bäume im Wind: All das macht das Leben in Spree besonders.

        Trotz seiner überschaubaren Größe verfügt Spree über eine gewachsene Gemeinschaft, in der Nachbarschaft und Hilfsbereitschaft einen hohen Stellenwert haben. Die Nähe zum Bahnhof und die gute Anbindung nach Niesky und Görlitz sorgen zudem dafür, dass man hier zwar ruhig, aber keineswegs abgelegen lebt.

        Spree ist ein Ort, der Geschichte atmet, Natur schätzt und Gemeinschaft lebt – ein Rückzugsort mit Seele.

        Hähnichen

        Als größter Ortsteil und Namensgeber der Gemeinde bildet Hähnichen das lebendige Zentrum des kommunalen Lebens. Hier schlägt das organisatorische Herz der Gemeinde: mit der Gemeindeverwaltung, der Kindertagesstätte sowie zahlreichen öffentlichen Einrichtungen.

        Doch Hähnichen ist mehr als Verwaltungssitz – der Ort steht für ein aktives Miteinander, geprägt von engagierten Vereinen, traditionellen Festen und einer starken Nachbarschaft. Ob im Sportverein, bei der Feuerwehr, in der Heimatpflege oder beim Dorffest – hier kommen Menschen zusammen, die sich mit Herz für ihre Heimat einsetzen.

        Umgeben von Feldern, kleinen Wegen und ruhiger Natur bietet Hähnichen zugleich eine sehr gute Anbindung an umliegende Städte wie Rothenburg/O.L. und Niesky. Ländliche Idylle trifft hier auf lebendige Struktur – ein Ort, an dem man nicht nur wohnt, sondern wirklich lebt.